Der Krieg im Irak und in Syrien   

Im Nahen Osten spielt sich ein Drama ab, das für uns Christen doppelt schlimm ist.

Erstens erfordert jeder Krieg und jede Katastrophe unsere Anteilnahme und Hilfe.

Weiter führt aber dieser Krieg, den der IS (islamischer Staat) führt, zur massiven Reduktion der christlichen Präsenz in diesen Ländern. Eine Präsenz, die in autochthonen Stämmen, Volksgruppen und Völkern seit 2000 Jahren existierte!

Es ist tragisch, dass alle diese christlichen Bekenntnisse unter dem Assad-Regime oder jenem vom Saddam Hussein recht ordentlich leben konnten. Erst die militärische Intervention der USA hat diesen – fragilen – Modus vivendi gestört. Vielleicht versteht man jetzt besser, warum die römisch-katholische Kirche gegen Kriege ist – insbesondere war Johannes Paul II. strikt gegen den zweiten Irak-Krieg.

 

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