Jahresbericht für das Jahr 2014   

Allgemeines

 

Am 6.Januar 2015 haben die neuen Katholischen Medienzentren in Zürich, Lausanne und Lugano ihren Dienst aufgenommen. Die katholische Medienbranche wagt damit den grossen Sprung nach vorne, sind doch nun ihre Aktivitäten für die Presse, Radio, Fernsehen und das Internet für jede Sprachregion unter einem Dach und zwar dort, wo die Medien in der Schweiz auch hauptsächlich produziert werden. Christoph Fink hat als Vorstandsmitglied des Schweizerischen Katholischen Pressevereins seit Jahren auch auf dieses Ziel hingewirkt. Es ist zu hoffen, dass die qualitativ hochstehenden Beiträge der Katholischen Medienschaffenden damit vermehrt auch in die säkularen Medien aufgenommen werden.

Im vergangenen Jahr haben sich bei der Dietschi AG und dem »Oltner Tagblatt« wesentliche Veränderungen ergeben: Die Zeitung wurde vollständig von der AZ Medien AG in Baden (Peter Wanner) übernommen und organisatorisch in die »Nordwestschweiz« integriert. Die Zeitung wird jedoch noch in Olten gedruckt. Der Druckbereich selber wurde schon 2013 unter dem bisherigen Direktor Thomas Müller zu einem selbständigen Unternehmen umgestaltet.

Die schrecklichen Ereignisse in Paris haben uns vor Augen geführt, dass das Thema Religion auch heute seine Brisanz hat und zu unannehmbaren Reaktionen führen kann. Auch auf diesem Hintergrund erscheint es angebracht, dass Tageszeitungen Themata zu Religion, Politik und Gesellschaft an die Öffentlichkeit bringen und einen vernünftigen Umgang damit aufzeigen. Sie sollten auch dazu beitragen, dass (Anders-) Gläubige weder ausgegrenzt noch in ihren tiefsten religiösen – und damit existentiellen Überzeugungen – verletzt werden. Solche Grenzen gilt es bei aller Betonung der Presse- und Meinungsfreiheit zu beachten.

 

Seite »Religion und Gesellschaft«

Der Katholische Presseverein hat sich im Jahr 2014 weiterhin finanziell für die Seite «Religion und Gesellschaft» eingesetzt. Die Seite erscheint praktisch jede Woche (nicht immer am gleichen Tag und nicht immer an gleicher Stelle) im »Oltner Tagblatt«. Diese Spezialseite berichtet punktuell und ganz unterschiedlich aus dem weiten Gebiet der Religion. Sie deckt damit einen Themenbereich ab, den die meisten Zeitungsredaktionen heutzutage aus diversen Gründen nicht mehr berücksichtigen. Die Seite leistet somit einen Beitrag dazu, jene Leser zu erreichen, die keine Zeitschriften der Kirche oder der Kirchgemeinde (mehr) lesen. Angesichts der Unterschiedlichkeit der behandelten Themen ist nicht jede Seite von gleichem Interesse für katholisch orientierte Leser. Über das ganze Jahr gesehen dürfen wir aber mit der Themenwahl und der redaktionellen Linie zufrieden sein. Am 4. September 2014 hat sich der KPO-Präsident und der Vorstand des Schweizerischen Katholischen Pressevereins mit dem verantwortlichen Redaktor der »Neuen Luzerner Zeitung« zu einer allgemeinen Aussprache getroffen, die in gutem Einvernehmen verlief. Die »Neue Luzerner Zeitung« wird demnach diese Rubrik fortsetzen, da sie auch einem Bedürfnis ihrer eigenen Leserschaft entspricht..

Internetauftritt: www.kpo.ch

 

Unser Internet-Auftritt www.kpo.ch erfreut sich einer ziemlichen Beachtung. Dafür verantwortlich sind wohl vor allem die Meldungen, die der Katholischen Mediendienst im Sinne einer Presseschau aufschaltet. Zusammen mit dem neu geschaffenen Katholischen Medienzentrum werden wir versuchen, unsere Website noch auszubauen


Reise nach Assisi

 

Anfang Juni 2014 reiste Pater Hanspeter Betschart mit 48 Personen für eine Woche nach Assisi. Die Reise wurde anfänglich vor allem für KPO-Mitglieder ausgeschrieben. Da aus dem KPO selber nicht genügend Anmeldungen eingingen – immerhin deren dreizehn – wurde der Teilnehmerkreis erweitert und die Reise nicht mehr unter dem Patronat unsers Vereins durchgeführt.

 

Vortrag am 11. November 2014

 

Am 11. November 2014 – sinnigerweise  am Martinstag – hielt Bruder Niklaus Kuster aus dem Kapuzinerkloster Olten einen Vortrag zum Thema: «Franziskus – ein Name wird Programm». Niklaus Kuster hat 2014 ein Buch mit dem gleichen Titel herausgegeben. Er verstand es gut, die Intentionen und das bisherige Wirken von Papst Franzikus, die bei den Medien und Gläubigen auf eine grosse Beachtung stossen, verständlich darzulegen. Wir konnten uns über einen guten Besuch freuen.

Krippenandacht am 11. Januar 2015

 

Die St. Martinsbruderschaft zu Olten hatte den Martinspfarrer gebeten, am Sonntag 11. Januar 2015 um 1700 Uhr, eine als Andacht erweiterte Krippenführung in der St. Martinskirche zu halten. Wir durften unsere Mitglieder dazu einladen. P. Hanspeter Betschart stellte uns die verschiedenen Personen der Krippe vor und erläuterte ihre Bedeutung im Kontext der kirchlichen und biblischen Rezeption. Er rief dabei sachkundig und souverän wichtige Elemente unseres Glaubens in Erinnerung. gerufen und vertieft. Rund 70 Personen folgten der Einladungen, darunter zahlreiche KPO-Mitglieder.

 

Unterstützungen

An die Publikation von P. Hanspeter Betschart: «Die Monatsbilder im Jahrzeitenbuch der St. Martins-Pfarrei Olten» haben wir mit Beitrag an die Druckkosten unterstützt.

 

Vereinsleben

Der Vorstand traf sich im vergangenen Vereinsjahr zu zwei Sitzungen.

Dem Vorstand gehören folgende Personen an: Christoph Fink, Olten (Präsident), Peter Felber, Egerkingen (Vizepräsident), Balthasar Schmuckli, Trimbach (Aktuar), Marcel W. Wyss, Kappel (Kassier), P. Hanspeter Betschart, Olten, Ida Kupferschmid, Niedergösgen, Anton Strähl, Welschenrohr und Bruno Gervasi, Starrkirch. Als Revisoren wirken Leo Baumgartner, Wangen b. Olten und Rudolf Rippstein, Hägendorf. Es wird dieses Jahr ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein, Nachfolger für unsere langjährigen und verdienten Chargierten zu finden.

Dank

 

Allen, die im vergangenen Jahr für unseren Verein und für unsere Anliegen gewirkt haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken, insbesondere den Vorstandsmitgliedern und den Revisoren.

                        Einen besondern und grossen Dank möchte ich P. Hanspeter Betschart aussprechen: Er verlässt uns ja bekanntlich per 1. August 2015. P. Hanspeter ist an der Generalversammlung 2002 in unseren Vorstand gewählt worden. Er hat unseren Vorstand und unseren Verein mit seiner unerschütterlichen Glaubensüberzeugung und grossen Tatkraft geprägt. Wir durften zahlreiche von ihm verfassten Schriften unterstützen und zum Erfolg verhelfen.