Olten 2009   

In Olten wird gebaut – auf Olten wird vertraut

Trotz Wirtschaftskrise ist diesen Sommer in Olten viel los! Der Staat baut die Infrastruktur in Olten kräftig aus – auch die privaten Bauinvestoren ziehen mit. Dabei werden mit Olten Süd-West und Fachhochschule noch weitere grosse Bauvorhaben folgen.

Hier einige Impressionen:

  

Wir beginnnen im Herbst 2008: Die Entlastungsstrasse für die Region Olten konnte noch knapp fristgerecht (bevor die Subventionszusage des Bundes verfiel) zu bauen begonnen werden. Schon beginnt eine neue Brücke vom rechten auf das linke Aareufer hinüber zu wachsen. (Aufnahme von der Gäubahnbrücke aus)

  

Und so sieht`s im Juli 2009- diesmal in Richtung Gäubahnbrücke – aus: Der Brückenschlag ist geschafft; flussabwärts wird die neue Fussgängerbrücke vorangetrieben. Imposant viele Krans drehen sich im Kreis, wobei die drei im Hintergrund zum Sälipark gehören. Dort realisieren private Investoren eine weiteren Gebäudekomplex für Wohn- und Gewerbezwecke.

  

Die neue Strassenbrücke von aareabwärts (Norden) aus gesehen. Die Fahrbahn wirkt noch etwas holprig.

 

Auch stadtauswärts – an der westlichen Stadtgrenze – ist einiges für die Enlastungsstrasse gebaut worden; die hier neu entstandene Brücke überquert bei der «USEGO» die Bahngeleise und findet Anschluss an der bisherigen Hauptstrasse T5; man wird hier aber geradeaus weiterfahren können bis zur Mühle in Rickenbach. Von dort soll`s Richtung Hägendorf weitergehen (die Kappeler wollen links liegen gelassen werden!).

 

Drehen wir uns um 180 Grad und blicken zurück, stadteinwärts: Auch hier besteht der Unterbau der Entlastungsstrasse schon; es folgt eine kleine Brücke über die Dünnern und danach – nicht mehr sichtbar – senkt sich die Strasse, um sich durch eine Überführung hindurchzuwängen. Die Rampe am rechten Bildrand führt zu diesem Übergang.

 

Danach, auf Höhe der SBB-Station Olten-Hammer, ist vorläufig Schluss. Einige hundert Meter weiter östlich, in der Rötzmatt, unterhalb des Kleinholz-Hochhauses, findet sich wieder eine Baustelle, wo der Tunneleingang hinkommt. Dieser Tunnel endet im Hintern Steinacker. Danach folgt die oben gezeigte Brücke über die Aare. Die Entlastungsstrasse endet schliesst in der Aarburgerstrasse.

 

Auch die SBB bauen: Eine weitere Etappe ist im Bahnhof Olten angesagt. Das vor wenigen Jahren erneuerte Dach hat die Perronhalle heller gemacht. Nun wird der Boden mit einem Plattenbelag versehen, sodass die Perrons höher werden und der Zugseinstieg erleichtert wird. Auch die Treppen werden erneuert und zum Teil zu Rampen umgebaut.

 

Die Aare soll öffentlich zugänglich werden und zu Erlebnissen einladen, meinen die Baufachleute von Stadt und Kanton: Ein erster Schritt dazu ist das Aare-Bistro. Es steht am stufig gestalteten, mit massiven Bruchsteinen befestigten Aareufer. Leider wird das Bistro bei extremem Hochwasser überschwemmt.

 

Das ist der Ausblick, der sich vom Aare-Bistro aus ergibt. Insgesamt ist diese erste Etappe nicht schlecht gelungen, oder? In Solothurn (SolHeure mit der Aaremauer) oder in Paris (mit dem Meeresstrand an der Seine) mag`s ja noch toller sein...

  

Nicht mehr so schön wie früher präsentiert sich leider unsere Insel, der Franzos (100 m aareaufwärts von der neuen Brücke): Die Rückkehr des Bibers in unsere Fliessgewässer scheint ihr nicht gut zu bekommen. Ein Robinson könnte auf der jetzt zweigeteilten Insel nicht mehr leben. Hoffen wir, dass das die Insel gerettet wird, bevor sie weggeschwemmt ist. Vielleicht eine Aufgabe für Alex Capus...