Kapellen   

In der Region Olten verfügt fast jede Kirchgemeinde oder Pfarrei noch über eine oder mehrere Kapellen. Sie werden meist gut unterhalten; Gottesdienste oder Andachten finden in ihnen  jedoch nur noch selten statt. Die meisten dieser Gotteshäuser sind jedoch tagsüber offen und laden zum Verweilen und zur Besinnung ein. Sinnvoll ist es auch, solche Kapellen für Hochzeiten, Taufen und andere Feiern zu benutzen. Der KPO gibt gerne weitere Informationen!

Alle diese Sakralbauten haben ihre eigene (Bau-) Geschichte; es wäre sinnvoll, sie in einer Broschüre festzuhalten.

Hier folgen einige dieser kostbaren Kleinode. Die Liste wird verlängert werden!

 

  

Diese Kapelle steht in Wangen bei Olten, an der stark befahrenen Hauptstrasse. Auf der andern Strassenseite befindet sich das Wohnheim Bethlehem, wo früher ein weiblicher Orden ein Heim für Kinder führte. Heute dient das Heim randständigen Erwachsenen.

  

Ebenfalls an der stark frequentierten Hauptstrasse steht diese Kapelle in Trimbach.

 

In Olten, an der Hauptstrasse nach Dulliken – Aarau finden wir die Ecce – Homo – Kapelle. Sie bedarf – wie das Baustellensignal aus andern Grund andeutet – einer Fassadenrenovation.

 

Über dem Türsturz findet sich an der Ecce Homo – Kapelle dieses Wappen, das zweifellos an den Stifter der Kapelle hinweist.

 

Das ist die Sankt Anna – Kapelle neben den Wartburghöfen; diese Kapelle liegt in der Gemeinde Starrkirch – Wil, in einem ganz ruhigen kleinen Weiler. Sie wird von den Dulliker Katholiken unterhalten.

 

Über dem Altar finden wir in der ziemlich kleinen und einfachen Sankt Anna – Kapelle die Mutter Gottes mit Kind.

 

Das ist die St. Laurentiuskapelle in Rickenbach, wenige Meter neben der Hauptstrasse gelegen. Sie dient als Pfarrkirche für die Rickenbacher Katholiken, die mit Hägendorf zusammen eine Pfarrei und Kirchgemeinde bilden.

 

Dieses Wegkreuz gehört zum Vorplatz der Rickenbacher Kapelle. Er wurde vor einigen Jahren neu angelegt. Im Hintergrund sehen wir die beiden harmonisch geschwungenen Bögen des Hombergs, der zum Belchengebiet gehört.

 

Das ist die Kapelle von St. Stephan, Neuendorf. Wir blicken gegen Norden  auf den Jura. Das Felsband gehört zum Santel (Hägendorf). Dass die Kapelle nur wenige Meter südliche der Autobahn steht, wird durch das Maisfeld elegant verdeckt.

 

Das Innere der Kapelle ist schlicht aber von eindrücklicher ländlich – barocker Frömmigkeit.

 

Zwei Dörfer weiter, in Kestenholz und ebenfalls nahe der Autobahn, findet sich die uralte Kapelle von St. Peter, die ursprüngliche Pfarrkirche des Dorfes. Erhalten ist nur noch ihr Chor.

 

Da die Eingangstüre verschlossen ist, kann man nur durch ein Fenster einen Blick auf den Altar und den Chorraum erspähen. Das Bild stammt von Herrn H.-E. Ellenberger.

 

Seitlich am Chorraum  findet sich ein Beinhaus. Die gelagerten Schädel und Röhrenknochen hinterlassen ein leichtes Gruseln. Memento mori!

  

St. Peter weist noch ein Nebengebäude auf. Das Wandgemälde mit Muttergottes und zwei Heiligen (welche?) zeugt von hoher Kunst.

 

Dies ist die «Friedhofkirche» von Stüsslingen im Bezirk Gösgen. Es handelt sich um die alte Pfarrkirche, die, da der Friedhof an diesem Ort verblieben ist, vor allem für Sterbefälle verwendet wird.

 

Diesem Haus sieht man seinen sakralen Charakter nicht von weitem an: Es ist die St. Antoniuskapelle in Mahren, Gemeinde Lostorf.

 

Sehr ländlich und einfach sieht die Kapelle im kleinen Juradorf Rohr im Bezirk Gösgen von aussen aus.

  

Das Innere überrascht aber durch eine gewisse ländliche Feierlichkeit.

 

Die Kapelle im Santel steht  an der Gemeindegrenze von Hägendorf zu Egerkingen, bergwärts der Autobahn. Sie ist der Muttergottes geweiht.

 

Darum befindet sich gleich oben der Kapelle noch eine Art «Lourdes-Grotte». Links davon endet der von Egerkingen zum Santel führende Kreuzweg.

 

Zurück ins Niederamt: Die «Nothelferkapelle» auf der Anhöhe in Däniken wurde im frühen 19. Jahrhundert gebaut. Freiherr von Wessenberg, der damals das Bistum Konstanz verwaltete (zu dessen «helvetischer Quart» damals noch ein grosser Teil der Deutschschweiz gehörte) und einem «aufgeklärten» Katholizismus verbunden war, wäre zwar ein Schulhausbau lieber gewesen.

 

Es hat sich aber gelohnt, diese Kapelle zu bauen: Sie ist ein Schmuckstück; am Altar kann man an Hand der Insignien herausfinden, um welche Heiligen es sich handelt.

 

Wer nicht alle vierzehn Nothelfer auf die Reihe bringt, braucht deswegen keinen Nothelfer anzurufen: Ein Blick an die Decke genügt!